+++ NEWS: Das nächste Spiel unserer Ersten Mannschaft findet am Sonntag, 23. September 2018 um 15.00 Uhr gegen den BSV Kickers Emden statt. +++

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Text: Kim Patrick von Harling / Foto: Werner Scholz via Fupa.net

Favoritenschreck Biene

Fußball-Landesligist kommt nach Anlaufschwierigkeiten in Fahrt
 
Trainer Uli Manemann hatte vor der Saison ein „Himmelfahrtskommando“ befürchtet. In den ersten Wochen deutete bei seinem Fußball-Landesligisten SV Holthausen/Biene auch einiges darauf hin. Doch wieder einmal bekam die Mannschaft die Kurve und steht nun mit einem komfortablen Polster zu den Abstiegsrängen auf Rang acht.

Genau das ist eingetreten, was Manemann gehofft hatte: Nach knapp sechs Wochen waren die Sommerzugänge vollends integriert. „Die Vorbereitung war nicht positiv, urlaubs- und verletzungsbedingt waren nicht viele Spieler dabei“, berichtet Manemann. „Wir konnten uns nicht einspielen, folglich kamen wir in den ersten Partien ordentlich unter die Räder.“ Doch peu à peu formte der Trainer eine Mannschaft, die Landesliganiveau auf den Platz brachte. „Wir haben es als Kollektiv geschafft“, betont Manemann.

"Phänomenaler" Marco Lammers

Wie schon in den vergangenen Jahren zuvor hatte sich Biene keine großen finanzielle Sprünge erlauben können, Jugendspieler und Akteure aus der Kreisliga sollten es richten. So kam David Elfert aus der Speller A-Jugend an den Biener Busch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte er sich zum absoluten Stammspieler. Besonders in Sachen Standards hat die Mannschaft durch Elfert an Gefahr hinzugewonnen. „Bei Marco Lammers war ich mir anfangs nicht sicher, wo ich ihn positionieren sollte“, sagt Manemann über den Zugang vom DJK Geeste. „Was er allerdings jetzt hinten links leistet, ist absolut phänomenal.“

Mit Tsankov keine Niederlage

Mit Roman Tsankov, Camilo Perez und Mario Bonilla kamen Spieler aus der Fußballakademie Schüttorf, die nicht die Sprache beherrschten – ein gewagtes Projekt. Aber Manemann schaffte es auch hier, die Stärken des Trios zu fördern. „Tsankov kam nach einer Verletzung erst gegen Essen auf den Platz. Mit ihm haben wir seitdem nicht ein Spiel mehr verloren“, zeigt sich Manemann begeistert vom gebürtigen Ukrainer, der hinten rechts aufgestellt wird. „Das sind natürlich alles Granaten, die den Sprung von jetzt auf gleich überdimensional geschafft haben.“

Neun Punkte Vorsprung auf den Abstieg

So mauserten sich die Biener immer mehr zum Favoritenschreck. Nach nur zwei Siegen aus den ersten zehn Spielen starteten sie eine beeindruckende Serie. Seit sechs Partien ist die Manemann-Truppe unbesiegt, verzeichnet mittlerweile neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. „Unsere Zugänge haben sicherlich auch einen großen Anteil an der derzeitigen Situation“, sagt Manemann.